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Amazons japanisches Hauptquartier überfallen

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Die japanische Fair-Trade-Kommission reagiert darauf, dass Amazon die Lieferanten anscheinend auffordert, eine „Kooperationsgebühr“ für Rabatte zu zahlen.

Amazon wird in Japan erneut wegen seiner Verkaufspraktiken überprüft. Das letzte Mal, als die japanische Fair Trade Commission (JFTC) im Jahr 2016 den Hauptsitz des Unternehmens in Tokio durchsuchte, war dies als Reaktion auf die Forderung von Amazon, einen Preisabgleich mit anderen Plattformen zu verlangen. Mit anderen Worten, jeder, der bei Amazon Japan verkauft, könnte diese Produkte anderswo nicht günstiger anbieten.

Wie The Guardian berichtet, verbieten Japans Kartellgesetze den Missbrauch einer überlegenen Verhandlungsposition, um einem Geschäftspartner unrentable Geschäftsbedingungen aufzuzwingen. Diese jüngste Razzia des JFTC dient einem weiteren möglichen Missbrauch der Gesetze, die sogenannte “Kooperationsgebühren” beinhalten.

Amazon wurde vorgeworfen, von seinen Lieferanten eine Gebühr zu verlangen, um einen Teil der Kosten für den Verkauf ihrer Waren mit einem Rabatt auf der Amazon-Plattform zu kompensieren. Die Gebühr ist ein Prozentsatz des Verkaufspreises jedes Produkts. Laut dem Sender NHK wurde Lieferanten in Japan von Amazon mitgeteilt, dass sie die Gebühr zahlen müssten oder ihre Produkte aus dem Verkauf genommen würden.

Wenn dies zutrifft, wäre dies ein weiterer Missbrauch der überlegenen Verhandlungsposition von Amazon. Im Moment kommentieren weder die JFTC noch Amazon, also müssen wir sehen, ob die Razzia strafrechtlich verfolgt wird.

Solche Praktiken hinterlassen einen schlechten Geschmack, da es so aussieht, als würden Lieferanten unter Druck gesetzt, nur um die Gewinnspannen von Amazon zu steigern und aufgrund der niedrigsten Preise mehr Kunden zu gewinnen. Für ein so großes Unternehmen wie Amazon, das auch eine so starke Marke hat, braucht es sich nicht so zu verhalten. Es kommt letztendlich als Gier rüber.

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